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Kegelrollenlager

Diese Lager sind als einreihige oder zweireihige Lager mit metrischen oder zölligen Abmessungen lieferbar. Sie sind auch mit einem doppelten Außenring und zwei einzelnen Innenringen (TDO) und mit einem doppelten Innenring und zwei einzelnen Außenringen (TDI) erhältlich.

Diese Lager sind als einreihige oder zweireihige Lager mit metrischen oder zölligen Abmessungen lieferbar. Sie sind auch mit einem doppelten Außenring und zwei einzelnen Innenringen (TDO) und mit einem doppelten Innenring und zwei einzelnen Außenringen (TDI) erhältlich.

Dieser Lagertyp ist so ausgelegt, dass die Innen- und Außenringe sowie die Rollen eine konische Oberfläche aufweisen, deren Kegelspitzen an einem gemeinsamen Punkt auf der Lagerachse liegen. Dieser Lagertyp ist für Anwendungen mit starken Belastungen oder Stoßlasten geeignet.

Kegelrollenlager bestehen aus einem Innenring, einem Außenring, einem Käfig und den Rollen, die so geformt sind, dass die Last gleichmäßig verteilt wird. Sie können hohe radiale und axiale Lasten bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen aufnehmen. Kegelrollenlager sind in einreihiger-, zweireihiger und vierreihiger Ausführung erhältlich. Bei einreihigen Lagern beträgt die axiale Belastbarkeit circa 60% der radialen Belastbarkeit. Zweireihige Lager verfügen über eine höhere radiale Belastbarkeit und können axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Die Rollen können so ausgerichtet werden, dass die Drucklinien zwischen Rolle und Laufbahn in Richtung der Rotationsachse zusammen- oder auseinanderlaufen (X oder O Anordnung). Andere Konfigurationen für zweireihige Lager bestehen aus einem einzelnen Außenring und zwei Innenringen oder zwei Außenringen und einem Innenring (TDO oder TDI Anordnung). Vierreihige Kegelrollenlager setzen sich aus vier Reihen von abwechselnd zusammen- und auseinanderlaufenden Rollen zusammen.

Die meisten Kegelrollenlager werden aus Stahllegierungen oder kohlenstoffarmem Stahl gefertigt. Einige Anwendungen erfordern den Einsatz von einsatzgehärteten oder durchgehärteten, kohlenstoffreichen Wälzlagerstahl. Kohlenstoffreiche Stahlsorten erfordern kein Aufkohlen und können durch Induktionserhitzen einsatzgehärtet oder durch konventionelle Wärmebehandlungsmethoden durchgehärtet werden. Bei niedrigem Kohlenstoffgehalt werden aufgekohlte Stahlsorten verwendet. Der Kohlenstoff wird nach der Bearbeitung der Kegelrollenlager bis in eine Tiefe aufgekohlt, die ausreichend ist, um eine gehärtete Randschicht zu erzeugen, die den Lagerbelastungen standhält. Die Anreicherung mit Kohlenstoff und Legierungselementen gewährleistet die geeignete Kombination aus einer harten, ermüdungsfesten Randschicht und einem zähen, elastischen Kern.

Der Bohrungsdurchmesser und der Außendurchmesser (AD) sind wichtige Maße bei der Auswahl von Kegelrollenlagern. Das Bohrungsmaß ist das kleinste Maß des Lagers. Der Außendurchmesser bezieht sich auf das Lagergehäuse, jedoch ohne Bund. Weitere wichtige Daten für Kegelrollenlager sind die Gesamtbreite, die Nenndrehzahl (Öl), die statische axiale Belastung, die statische radiale Belastung, die dynamische axiale Belastung und die dynamische radiale Belastung. Die statischen axialen sowie die statischen radialen Belastungen stellen die maximale axiale und radiale Belastung dar, denen ein Lager ohne verbleibende Verformung standhalten kann. Die dynamische axiale Belastung sowie die dynamische radiale Belastung stellen die berechnete axiale und radiale Belastung dar, die eine Gruppe identischer Lager mit feststehenden Außenringen bei einer Lebensdauer von 1 Million Umdrehungen des Innenrings standhalten kann.

Bearing 3D
FAQ

Was ist ein Schrägkugellager?

Ein Schrägkugellager nutzt axialsymmetrische Kugelschalen. Eine Axialbelastung verläuft in einer geraden Linie durch das Lager, wohingegen eine Radialbelastung einen schräg verlaufenden Weg nimmt, der die Kugelschalen axial separieren möchte. Daher ist der Kontaktwinkel an der inneren Kugelschale identisch mit dem Kontaktwinkel an der äußeren Kugelschale. Schrägkugellager unterstützen „kombinierte Belastungen“ besser (Belastungen sowohl in der radialen als auch axialen Richtung). Der Kontaktwinkel des Lagers sollte dabei an die relativen Proportionen jeder dieser Belastungen angepasst werden. Je größer der Kontaktwinkel (normalerweise im Bereich zwischen 10 und 45 Grad), desto höher die aufnehmbare axiale Last, aber desto geringer die radiale Last. Bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie Turbinen, Flugzeugtriebwerken und zahntechnischen Geräten ändern die von den Kugeln erzeugten Zentrifugalkräfte den Kontaktwinkel an der inneren und äußeren Kugelschale. Keramiken wie Siliziumnitrid werden heutzutage aufgrund ihrer geringen Dichte (40% Stahlanteil) regelmäßig für solche Anwendungen eingesetzt. Diese Materialen reduzieren die Zentrifugalkraft erheblich und funktionieren gut bei hohen Temperaturen. Sie tendieren aber auch dazu, ähnlich wie Lagerstahl zu verschleißen, anstatt wie Glas oder Porzellan zu zerbrechen oder zu zerspringen.

Bei den meisten Fahrrädern werden Schrägkugellager in den Lenkköpfen eingesetzt, da die Kräfte auf diese Lager sowohl in der radialen als auch in der axialen Richtung wirken.

Weitere Informationen finden Sie hier unter „Produkte“.

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