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Schrägkugellager

Als einreihige oder zweireihige, gepaarte und Vierpunktlager erhältlich.

Als einreihige oder zweireihige, gepaarte und Vierpunktlager erhältlich.

Entwickelt für hohe Genauigkeit und beste Leistungen bei hohen Drehzahlen. Schrägkugellager sind in der Lage, sowohl axiale als auch radiale Lasten aufzunehmen.

Schrägkugellager sind so konstruiert, dass sich der Druckwinkel zwischen den Laufringen und Kugeln während des Betriebs des Lagers einstellt. Das wesentliche Konstruktionsmerkmal bei diesem Lagertyp besteht darin, dass eine oder beide Laufringe eine Schulter aufweisen, die niedriger bzw. höher ist als die andere. Damit diese Lager richtig funktionieren, müssen Sie mit einer Axiallast montiert werden. Diese Last (oder auch Vorspannung genannt) erzeugt eine Drucklinie (oder einen Druckwinkel) zwischen dem inneren Laufring (Innenring), der Kugel und dem äußeren Laufring (Aussenring). Die Vorspannung kann beim Zusammenbau des Lagers oder bei der Montage des Lagers in ein Bauteil eingestellt. Der Druckwinkel variiert zwischen 15° und 40° und wird relativ zu der senkrecht zur Lagerachse verlaufenden Linie gemessen. Bei Schrägkugellagern handelt es sich um einseitige Axiallager, die hohe axiale Belastungen und mittlere radiale Belastungen aufnehmen können.

Wichtige Abmessungen bei der Auswahl von Schrägkugellagern sind der Bohrungsdurchmesser, der Außendurchmesser und die Breite des Außenrings. Die Maßeinheiten können entweder in Millimetern oder Zoll angegeben werden. Einige Hersteller können beide Einheiten angeben. Die Wälzlagerindustrie verwendet ein Normzahlensystem für Wälzlager mit metrischen Bohrungen. Bei Bohrungsgrößen von 04 und höher muss mit 5 multipliziert werden, um den Bohrungsdurchmesser in Millimetern zu erhalten.

Wichtige Betriebsdaten, die bei der Auswahl von Schrägkugellagern berücksichtigt werden müssen, sind die Nenndrehzahl, die statische radiale Belastung und die dynamische radiale Belastung. Die Nenndrehzahl von fettgeschmierten Kugellagern ist niedriger als bei ölgeschmierten Kugellagern. Die statische radiale Belastung ist die maximale radiale Belastung, der ein Lager ohne plastische Verformung standhalten kann. Die dynamische radiale Belastung ist die berechnete konstante radiale Belastung, die eine Gruppe identischer Lager mit stehenden Außenringen theoretisch bei einer Lebensdauer von 1 Million Umdrehungen des Innenrings standhalten kann.

Hersteller weisen den Lagern gewöhnlich eine ABEC Klassifizierung zu. ABEC (Annular Bearing Engineers' Committee) Klassifizierungen teilen die Lager in unterschiedliche Genauigkeits- und Toleranzklassen ein. Je höher die ABEC-Zahl, desto enger die Lagertoleranz. Die Toleranzen und andere Klassifizierungsmerkmale finden Sie in den Katalogtabellen für Schrägkugellager.

Schrägkugellager können über verschiedene Abdichtungssysteme verfügen. Dichtungen und Deckscheiben schützen vor Schmutz und halten das Schmiermittel im Lager zurück. Dichtungen bieten einen besseren Schutz und eine bessere Zurückhaltung des Schmiermittels als Deckscheiben, weisen jedoch eine geringere maximal mögliche Drehzahl auf. Die verschiedenen Typen umfassen ein- und beidseitige Dichtungen oder ein- und beidseitige Deckscheiben. Schrägkugellager können aus speziellen Materialien wie rostfreiem Stahl, Kunststoff oder als Hybridlager mit Keramikkugeln hergestellt werden. Sie können ebenfalls beschichtet werden. Typische Beschichtungsmaterialien sind Cadmium und Chrome.

Die Schrägkugellager können als einseitig wirkende Axial-Schrägkugellager, zweiseitig wirkende Axial-Schrägkugellager, zweireihige Lager und Vierpunktlager ausgelegt sein. Dünnwandige Lager verfügen im Verhältnis zu ihrem Durchmesser über einen kleinen Querschnitt. Vorschubspindellager wurden speziell für den Einsatz in Kugelumlauf- oder Gewindespindeln entwickelt. Einige Lager können ebenfalls mit einem Flansch versehen sein. Schrägkugellager können auf verschiedene Arten geschmiert werden. Sie können nachschmierbar, vorgeschmiert oder feststoffgeschmiert ausgeführt werden.

Schrägkugellager eignen sich für Anwendungen, die eine hohe Präzision und eine gute Leistung bei hohen Drehzahlen erfordern. Dieser Lagertyp ist für die Aufnahme von kombinierten Lasten entwickelt worden.

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FAQ

Was ist ein Axial-Kugellager?

Axial-Kugellager sind in Einrichtungs- und Zweirichtungstypen aufgeteilt. Ersterer kann axiale Belastungen in einer Richtung aufnehmen, während Letzterer diese Lasten in beiden Richtungen aufnehmen kann. Keiner von beiden kann für Anwendungen eingesetzt werden, bei denen Radiallasten oder hohe Drehzahlen eine Rolle spielen. Dieser Lagertyp wird gemeinhin in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrtechnik und im Schiffsbetrieb eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier unter „Produkte“.

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